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Zu Unrecht als "Dickmacher" verdammt:
Die Kartoffel ist ein äußerst hochwertiges Lebensmittel!

Durch den steigenden Konsum von Chips und Pommes Frites in unserer Wohlstandsgesellschaft ist die Kartoffel, in den Ruf des "Dickmachers" geraten. Ein Fehler, wie die Zahlen beweißen, 100 Gramm - also ein mittelgroßer Erdapfel, wie Österreicher sagen - haben nur 72 Kalorien, ganz abgesehen von den wertvollen Vitaminen, Nähr- und Faserstoffen. "Pommes" haben 267 und Kartoffelchips gar 565 Kalorien..

Erdäpfel bestehen bis zu 75% aus Wasser,
daneben ist Stärke - je nach Sorte bis zu 20% - ihr größter Bestandteil. Mit etwa 2% Eiweiß sind sie ein wichtiger Eiweißlieferant. Durch die Kombination mit Milchprodukten - man denke nur an gekochte Erdäpfel mit Kräutertopfen - wird die biologische Wertigkeit des Kartoffeleiweißes noch gestärkt. Fett ist in Erdäpfeln praktisch nicht enthalten. Ihr hoher Gehalt an Kalium, Calcium, Magnesium und Phosphor ist wichtig für die Erhaltung des Gleichgewichts im Säure-Basen Haushalt des Körpers.

Erdäpfel enthalten viermal soviel Vitamin C als Äpfel oder Birnen. Zwar geht beim Kochen ein Teil davon verloren, aber 100 Gramm gekochte Kartoffeln enthalten immerhin noch 10 bis 13 mg Vitamin C, rohe Äpfeln und Birnen dagegen nur 4 mg (Tagesbedarf 60 bis 75 mg). Außerdem versorgen sie uns mit Vitamin A, B1, B2, B3, B6 sowie Vitamin K.

Achtung, der Großteil der Vitamine liegt unmittelbar unter der Schale.
Daher Erdäpfel immer mit der Schale kochen und wenn kein Zweifel besteht, dass das Produkt frei von agrochemischen Rückständen ist, mit der Schale verzehren. Für das Kochen idealerweise einen Dampfkochtopf verwenden, das ist am schonendsten, oder in wenig Wasser zugedeckt kochen. Für zahlreiche Rezepte ebenso wie bei älteren, eingelagerten Erdäpfeln ist allerdings ein Schälen unerlässlich.

Schälen Sie die Erdäpfel erst unittelbar vor dem Garen: Liegen die geschälten und zerkleinerten rohen Erdäpfel zu lange im Wasser, werden erhebliche Mengen wertvoller Mineralstoffe und wasserlöslicher Vitamine ausgeschwemmt. Sie sollten natürlich auch nicht geschält an der Luft liegen bleiben, da durch die Oxydationsvorgänge, Vitamin C zerstört wird.

In Österreich liegt der Jahresverbrauch derzeit bei rund 61 kg pro Person oder zwei bis drei Erdäpfel täglich. Allerdings war der Verbrauch in Notzeiten stets höher, nach dem Zweiten Weltkrieg lag er beispielsweise bei 112 kg pro Person.

Literaturtipps zum Thema:

  • Gabriela Schlesinger: Rund um die Kartoffel, L. Auer, Donauwörth 2002. Taschenbuch mit 48 Seiten, ISBN 3860224786
  • Michael Schernberg, Karl-Heinz Stier: Tolle Knolle. Das große Kartoffelbuch, Eichvorn Verlag, Frankfurt, 2000. ISBN 3821817542
  • Bernd Putz: Kartoffel Lexikon, Behr´s Verlag, Hamburg 1999. ISBN 3860224786


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