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Muskelkater kommt von der Milchsäure?
Das weiß jeder, am Muskelkater ist die Milchsäure – auch Laktat genannt – schuld.  Nur weil’s jeder sagt, stimmt die Aussage noch lange nicht. Der Muskelkater hat mit Muskelbrennen durch die erhöhte Laktatkonzentration allerdings nichts zu tun. Muskelkater tritt in der Regel erst Stunden nach der Belastung auf – dann wenn das Laktat schon längst wieder abgebaut ist. Untersuchungen von Muskelgewebe haben ergeben, dass Muskelkater von feinen Rissen in den Muskelfasern rührt.

Das Lexikon sagt:
Als Muskelkater (wohl volksetymolog. Eindeutschung von Katarrh) bezeichnet man einen Schmerz, der nach sportlicher Anstrengung, besonders bei hohen Belastungen oder untrainierten Muskelpartien , auftritt. Meistens macht sich dieser erst Stunden nach dem Sport bemerkbar. Man ist sich noch nicht vollends über die Ursachen des Muskelkaters einig. Muskelkater tritt hauptsächlich bei ungeübten Sportlern auf, die sich überfordern.

Über Muskelkater sind mehr Gerüchte im Umlauf als Tatsachen bekannt.

Bekannte Fakten sind:

1. Muskelkater wird nicht durch Milchsäure verursacht.
Nach der Laktat-Hypothese müsste ein Muskelkater besonders durch sportliche Betätigungen wie zum Beispiel einen 400 oder 800 Meter-Lauf, bei dem besonders hohe Laktat-Werte gemessen werden, entstehen. Die Praxis zeigt jedoch, dass er häufiger nach Krafttraining oder Wandern auftritt, bei dem nicht so viel Laktat gebildet wird.

2. Muskelkater sind kleinste Muskelrisse (Mikrotraumen), die durch ungewohnte oder bremsende Bewegungen hervorgerufen werden (die letzten Minuten oder gar Stunden unter Höchstbelastung sind bewegungstechnisch selten einwandfrei).

3. Muskelkater kann durch mangelnde Kohlenhydratversorgung in Wettkämpfen provoziert werden, bzw. mit ausreichender Versorgung vorgebeugt werden (ebenso mit gezieltem "Carbo-Loading").

Fazit:
Muskelkater entsteht vor allem bei bremsenden Bewegungen wie bergab gehen, Bremsschritten bei Squash und Tennis bzw. bei zu großem Belastungsumfang, wenn die Energiespeicher schon entleert sind.

Heute geht man davon aus, dass – wie Beobachtungen zeigen – durch die Überbelastung kleine Risse im Muskelgewebe auftreten. Die Heute geht man davon aus, dass – wie Beobachtungen zeigen – durch die Überbelastung kleine Risse im Muskelgewebe auftreten. Die Entzündungen , die durch die Risse entstehen, führen durch Eindringen von Wasser zum Anschwellen des Muskels; dies führt zu dem hier thematisierten Dehnungsschmerz. Dieser tritt jedoch erst nach etwa 12 bis 24 Stunden ein, wenn die bei den Mikrorissen entstandenen Abfallprodukte aus dem Muskel befördert werden und dort mit den Nervenzellen in Kontakt kommen. Oft lassen sie leichte Formen des Muskelkaters am Beginn einer Trainingsperiode (auch bei geübten Sportler, aber bei Wiedereinsteigern von speziellen Übungen bzw. Intensitäts- und Umfangvariante nicht vermeiden. Da handelt es sich hierbei um einen "normalen" Gewebsschaden (Miniaturverletzungen), der Zeichen einer verstärkten Anpassung ist. Leichter Muskelkater ist dennoch nichts schädliches (auch schwerer Mukeskelkater hinterlässt keine Schäden) und hinterlässt keine bleibenden Schäden, wenn zur Funkti onshemmung kommt – sprich man muss die Treppe rückwärts gehen, dann schon. Nach zwei- dreimaliger Belastung bzw. Auftreten hat sich die Muskulatur meist angepasst.

So vermeiden sie den Muskelkater.
Die innermuskuläre Koordination verbessert sich sehr schnell, deshalb ist Muskelkater typisch für die Anfangsphase des Sporttreibens bzw. des Einübens einer neuen Bewegung.
 Vorbeugen kann man dem Muskelkater, indem man am Anfang einer sportlichen Tätigkeit hohe Belastungen und extreme Bewegungsausschläge vermeidet. Sorgfältiges Aufwärmen und langsam gesteigerte Belastung sind weitere Voraussetzungen.

Was hilft?
Muskelkater ist eine mechanische Verletzung. Deshalb darf entgegen früheren Theorien der betroffenen Muskelbereich weder massiert noch intensiv belas tet werden. Die Eingriffen wären in die ohnehin „geschwollenene“ Muskulatur eine weitere Verletzungsquelle. Auch Dehnung und Stretching hilft nur bedingt und in wenig intensiver Variante, also nicht tief in den Muskelkate reindehnen. Dehnen gleich im Anschluß der Belastung „kann“ den Muskelkater reduzieren, auch wenn dafür keine physiologisches Erklärungsmodell vorhanden ist! Am besten helfen leichte Bewegungen auch in einem Zyklus mit leicht an- und abschwellenden Belastung (Tempowechseltraining) z. B. Radfahren und Laufen. Weiter helfen auch Maßnahmen, die die Durchblutung fördern, z. B. warme Bäder oder Sauna, sind empfehlenswert.



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